E-Book-Reader: Wenn ältere Geräte den Dienst versagen
Wer einen älteren E-Book-Reader besitzt, könnte bald vor einem Problem stehen: Bestimmte Gerätemodelle verlieren die Fähigkeit, neue Bücher herunterzuladen. Ein Rabattcode soll Betroffene zum Neukauf bewegen. Doch es gibt bessere Lösungen, um das digitale Lesegerät länger nutzen zu können.
Welche Geräte sind betroffen?
Die Sperrung trifft vor allem E-Book-Reader, die vor 2014 hergestellt wurden. Besonders ältere Einsteigermodelle und erste Generationen von drahtlos verbundenen Lesegeräten verlieren nach Mai den Zugriff auf die Buchserver. Neuere Geräte bleiben von dieser Maßnahme unberührt.
Ob das eigene Gerät betroffen ist, lässt sich über die Gerätenummer oder das Herstellungsdatum überprüfen. Diese Informationen finden sich in den Einstellungen oder auf dem Typenschild des Geräts. Ein Blick in die Bedienungsanleitung hilft weiter, wenn die Gerätenummer unklar ist.
Warum sperrt der Hersteller ältere Geräte?
Der Grund liegt in der Sicherheit: Ältere E-Book-Reader nutzen veraltete Verschlüsselungstechniken, die den heutigen Standards nicht mehr genügen. Der Hersteller hat beschlossen, die Verbindung zu seinen Buchservern für diese Geräte zu deaktivieren, um sein Netzwerk vor potenziellen Sicherheitsrisiken zu schützen.
Aus wirtschaftlicher Perspektive dient die Maßnahme auch als Anreiz für einen Wechsel zu neueren Modellen. Der angebotene Rabatt auf neue Geräte unterstreicht diesen Gedanken. Trotzdem gibt es Wege, das alte Gerät weiterhin sinnvoll zu nutzen.
Lösungen für das ältere Gerät
Wer nicht sofort ein neues Gerät kaufen möchte, hat mehrere Optionen. Zuvor heruntergeladene Bücher bleiben auf dem Gerät erhalten und können weiterhin gelesen werden. Der Zugriff auf die bereits erworbene digitale Bibliothek ist also nicht verloren.
Eine zweite Möglichkeit besteht darin, Bücher in offenen Formaten wie EPUB oder PDF zu nutzen. Viele kostenlose Quellen bieten diese Formate an, etwa Projekt Gutenberg oder öffentliche Bibliotheken mit digitalen Beständen. Diese Dateien lassen sich auf ältere Lesegeräte per USB-Kabel übertragen, ohne dass eine Internetverbindung nötig ist.
Zudem gibt es alternative Anwendungen und Software, mit denen sich E-Books auf Smartphone oder Tablet lesen lassen. Solche Apps ermöglichen den Zugriff auf verschiedene Buchquellen und sind oft kostenlos oder sehr preiswert.
Der Weg nach vorne
Wer sein altes Lesegerät wirklich ersetzen möchte, sollte nicht nur auf Rabattcodes achten. Ein Vergleich der verfügbaren Geräte nach persönlichen Anforderungen lohnt sich: Bildschirmgröße, Speicherplatz und Beleuchtung sind wichtige Kriterien. Manche Nutzer entdecken dabei auch ganz neue Gerätetypen, die besser zu ihren Lesegewohnheiten passen.
Unabhängig davon, ob man das alte Gerät weiternützt oder sich neu ausstattet, sollte man die Sperrung nicht als vollständigen Funktionsverlust sehen. Mit etwas Planung bleibt das Leseerlebnis erhalten, nur eben ohne automatische Internetverbindung zum Buchserver.
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